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Germania sieht Wachstumschancen an dezentralen Flughäfen: Plädoyer für Betrachtung des gesamtwirtschaftlichen Nutzens – Flexibilität als Schlüssel zu erfolgreichem Betriebskonzept |  | BERLIN, 8. November 2011 (w&p) – Die Berliner Fluggesellschaft Germania sieht trotz der schwierigen Rahmenbedingungen große Wachstumschancen an dezentralen Airports in Deutschland. Gleichzeitig plädiert die Airline dafür, den Nutzen von Flughäfen abseits der großen Drehkreuze gesamtwirtschaftlich zu betrachten. Die mittelständische Fluggesellschaft hatte in den vergangenen Monaten ihre Präsenz an den Flughäfen Bremen, Karlsruhe/Baden-Baden und Friedrichshafen bereits stark ausgebaut. Im Gegensatz zu den großen Drehkreuzen müssen sich dezentrale Flughäfen beispielsweise selbst um Flugsicherungsdienste kümmern und bekommen nur teilweise hoheitliche Dienste wie Zollabfertigungen zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig erschwert der Regelungsdruck durch europäische Richtlinien zum Beispiel die Einführung kostengünstigerer Anflugkonzepte. Axel Trampnau, Chief Executive Officer (CEO) von Germania: „Dezentrale Standorte brauchen eine gemeinschaftliche Zusammenarbeit des Flughafenbetreibers mit der örtlichen Industrie und einer Fluggesellschaft, die individuell und flexibel auf die Bedürfnisse des lokalen Markts eingehen kann. Die Mischung von klassischen Touristikflügen für Veranstalter und direkten Linienverbindungen für Geschäftsreisende und ethnischen Verkehr sind für solche Airports der Schlüssel für ein nachhaltiges Betriebskonzept.“ Thomas Mayer, Geschäftsführer der Interessengemeinschaft der regionalen Flugplätze (IDRF) e.V.: „Das Engagement der Germania an dezentralen Flughäfen freut uns ganz besonders. In der Zusammenarbeit von Germania und Airports wie Memmingen mit einem innovativen Betreiberkonzept sehe ich die Zukunft des dezentralen Luftverkehrs in Deutschland. Alle Flughäfen sind – unabhängig von den angebotenen Frequenzen - in erster Linie Teile der staatlichen Daseinsvorsorge und Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum in einer Region, wie am Beispiel Braunschweig nachzuvollziehen ist.“ Wirtschaftlicher Erfolg ist das Ergebnis einer bestmöglichen Zusammenarbeit der regionalen Politik und Wirtschaft mit den lokalen Flughafenbetreibern und deren Nutzern. Dass die Grundlagen dafür nicht überall gleich sind, spiegelt die Vielfältigkeit unserer Gesellschaft wieder. Trotz des generell schon positiven Beitrags zur volkswirtschaftlichen Bilanz bleibt eine hohe Wirtschaftlichkeit natürlich das Ziel aller Flugplätze“, so Mayer. Die Germania Fluggesellschaft mbH mit Sitz am Flughafen Berlin-Tegel bedient die drei Geschäftsfelder Leasing, Charter und Einzelplatzverkauf. Das Streckennetz der unabhängigen Fluggesellschaft umfasst gegenwärtig über 30 internationale Destinationen. Im Geschäftsjahr 2010 beförderte Germania mit ihren Flugzeugen mehr als 2,2 Millionen Passagiere. Die Germania betreibt aktuell neun Jets vom Typ Boeing 737, die teilweise im Wet-Lease für andere Fluggesellschaften fliegen, sowie sechs Airbus A319. Seit Unternehmensgründung im Jahre 1979 ist Germania in der Branche durch ihre hohen Ausbildungs- und Qualitätsstandards in den Bereichen technische Wartung, fliegendes Personal und Service fest etabliert. Aktuell beschäftigt die Unternehmensgruppe rund 600 Mitarbeiter an acht Standorten. Weitere Informationen unter www.flygermania.de. |
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