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Pressemitteilung

2009-07-01
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Luftverkehrsabgabe schadet dem
volkswirtschaftlichen Nutzen der
Regionalflughäfen
Tausende Arbeitsplätze in Gefahr 

Mannheim, 30.06.2010.

Die von der Bundesregierung geplante ökologische Luftverkehrsabgabe schadet dem volkswirtschaftlichen Nutzen der deutschen Regionalflughäfen. Zu diesem Ergebnis kommt die Interessengemeinschaft der Regionalflughäfen (IDRF).

Vor allem die Regionalflughäfen, oft in strukturschwachen Gebieten gelegen, sind Jobmotoren in der Provinz und in den vergangenen zehn Jahren im Schnitt um jährlich mehr als sechs Prozent gewachsen. Pro eine Million Passagiere - das ergab eine jüngste Studie des Institutes der deutschen Wirtschaft in Köln - entstehen an den Flughäfen direkt 1.000 Arbeitsplätze. Hinzu kommen rund 2.000 Jobs durch Gewerbeansiedlungen im Umfeld der Pisten. Der Blick zum Regionalflughafen Zweibrücken zum Beispiel offenbart 100 feste Arbeitsplätze in der Flughafengesellschaft und rund 2.700 Jobs im anliegenden Gewerbepark. Der in Thüringen gelegene Leipzig-Altenburg Airport beschäftigt 50 Mitarbeiter in seiner GmbH; rund 350 arbeiten im unmittelbaren Umfeld des Platzes. Der Allgäu Airport in Memmingen bringt es auf 95 direkte Arbeitsplätze und 535 vom Flugplatz partizipierende Jobs. In Rostock-Laage stehen 75 Menschen direkt bei der zivilen Flughafen GmbH   in Lohn und Brot und direkte 140 weitere zivile Arbeitsplätze durch Fremdfirmen und Ansiedlungen. Der Regionalflughafen Sylt zählt durchschnittlich ca. 55 Beschäftigte und bringt dem insularen Tourismus als zentralem Wirtschaftzweig mit 175.000 Passagieren in 2009 ca. 140 Mio. € in den Wirtschaftskreislauf. Der Flughafen kann zusätzliche personelle und finanzielle Lasten nicht tragen und auch nicht an die Gesellschafter weiter geben. Ticketpreiserhöhungen werden in Zeiten sensibler werdender Urlaubsnachfrage zu Rückgängen und wirtschaftlichen Belastungen führen. 

 

„Diese Arbeitsplätze sehen wir in akuter Gefahr, sollten die Pläne der Bundesregierung realisiert werden“, erklärt IDRF-Geschäftsführer Thomas Mayer. „Die Erhebung der Abgabe müsste durch die Fluggesellschaften erfolgen, die den Betrag wiederum von ihren Kunden abverlangen würden. Die Folge werden rückläufige Passagierzahlen und Einbrüche in der Tourismuswirtschaft sein“, so Mayer weiter.

Die Mitglieder der IDRF, derzeit 55 deutsche Regionalflughäfen und Verkehrslandeplätze,  fordern die Bundesregierung daher auf, sofort Abstand zu nehmen von der Einführung einer solchen Abgabe und somit wertvolle Arbeitsplätze zu sichern.

 

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Pressemitteilung

2009-06-16
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Flughafenvereinigung kritisiert Pilotengewerkschaft:

„Die Gewerkschaft sollte nicht mit der Angst der Menschen spielen“ 

Die Interessengemeinschaft der regionalen Flugplätze e.V. (IDRF) hat die Pilotengewerkschaft „Vereinigung Cockpit (VC)“ davor gewarnt, mit der Angst der Menschen zu spielen. Fehlerhafte und unangemessen scharfe Äußerungen von „VC“-Vertretern in der Öffentlichkeit hätten jüngst zu unnötigen Verunsicherungen geführt. Die IDRF ist der Zusammenschluss von mehr als 50 Regionalflughäfen und regionalen Verkehrslandeplätzen sowie mehreren Unternehmen und Instituten mit Bezug zur Luftfahrt in Deutschland.

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Pressemitteilung

2009-05-29
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Flughafenkonzept der Bundesregierung liegt vor  

Nach monatelanger Diskussion hat am 27.05.2009 das Bundeskabinett das Flughafenkonzept der Bundesregierung verabschiedet. Dazu erklärt Manfred Dambach, Vorsitzender der IDRF (Interessengemeinschaft der regionalen Flugplätze): „Neben den Großflughäfen wurden erstmals die kleineren Regionalflughäfen und Verkehrslandeplätze hinreichend berücksichtigt. Man hat erkannt, dass auch die kleineren „Flughäfen“ und Verkehrslandeplätze volkswirtschaftlich von Bedeutung sind und zur Daseinsfürsorge einzelner Regionen beitragen.

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